19.07.16: Sieg am Lausitzring!


Um eines vorweg zu nehmen. Das vergangene Wochenende am Lausitzring sollte für mich und mein Team MKR Engineering so erfolgreich wie nie enden. Doch nun von Anfang an! Nach dem technischen Defekt beim letzten Rennen wurde das Auto komplett gecheckt und die Fahrwerkseinstellung optimiert. Da die Rennstrecke in der Lausitz zu meinen Favoriten gehört, war ich natürlich hochmotiviert ein gutes Ergebnis einzufahren.

In der 1. Qualifikation startete ich bei sommerlichen Wetter erstmal mit gebrauchten Reifen, um mich an Auto und Strecke zu gewöhnen. Es lief dann von Anfang an super und ich konnte dabei sogar am Ende die Pole Position in meiner Klasse einfahren. Was für ein toller Start in das Wochenende! In der 2. Qualifikation am Samstagnachmittag holte ich mir dann erneut die Bestzeit in meiner Klasse, was gleichzeitig Gesamtplatz 4 inmitten wesentlich leistungsstärkeren Autos bedeutete.
Am Rennsonntag war das Wetter dann sehr wechselhaft. Zum ersten Rennen hingen zwar dunkle Wolken über der Strecke, es blieb aber noch trocken. Nach einem guten Start absolvierte ich die ersten Runden auf P1 in meiner Klasse. Doch dann kam mit großen Schritten der Ex Champ-Car Fahrer Arnd Meier mit seinem WTCC E46, welchen ich ziehen lassen musste. Dieser musste vom letzten Startplatz aufgrund von Problemen bei der Qualifikation ins Rennen gehen.
Ich holte das Maximum aus meinem MKR M235i und fuhr auf einem tollen 2. Platz durchs Ziel.

Vor dem 2. Rennen begann der Nieselregen und brachte so die Teams zum Grübeln: Slicks oder doch Regenreifen? Auf der Runde in die Startaufstellung war meine Entscheidung dann aber gefallen. Die Strecke war zwar nass, jedoch sah man leicht abtrocknende Stellen. Mit Slicks gestartet musste ich die ersten Runden extrem konzentriert bleiben. Zu diesem Zeitpunkt fuhren die Autos mit Regenreifen dem Feld davon, auch mein Hauptkonkurrent. Doch bereits nach 4 Runden bekamen meine Slicks immer mehr Grip, sodass ich wieder Sekunde um Sekunde gut machen konnte. In engen und spannenden Duellen setzte ich mich durch und fuhr nach 30 Minuten tatsächlich als Sieger der Klasse GTR3 und auf Gesamtplatz 3 durchs Ziel. Was für ein Rennen! Ich konnte es kaum glauben, endlich war das Quäntchen Glück auf meiner Seite.
Die Freude im ganzen Team war riesengroß. Ist es doch der erste Sieg für das junge Team MKR Engineering in der BMW Challenge. Auch ich konnte zum ersten Mal überhaupt ein Tourenwagenrennen als Einzelfahrer gewinnen. Eine dickes DANKESCHÖN an meine Sponsoren, Familie und natürlich mein Team, ohne die dieses nicht möglich gewesen wäre.

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